Hornhautverkrümmung

Hornhautverkrümmung

Der medizinisch korrekte Ausdruck für Hornhautverkrümmung ist Astigmatismus. Der Astigmatismus ist ein visuelles Problem, bei dem sich das Licht, welches in das Auge eintritt, nicht in einem einzelnen Brennpunkt trifft, sondern über einen Brennbereich verstreut wird. Deshalb sieht eine betroffene Person undeutlich.

Astigmatismus tritt in Kombination mit Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit auf. Die Hornhaut ist das transparente Gewebe durch welches das Licht ins Auge tritt. Der Astigmatismus entsteht häufig dadurch, dass die Hornhaut nicht schön gleichmässig rund geformt ist. Deshalb wird häufig das Wort Hornhautverkrümmung verwendet.

 

Risikofaktoren für die Entstehung eines Astigmatismus sind

  • Vererbung
  • Schlechte Körperhaltung während länger anhaltenden unnatürlichen Nahtätigkeiten (z.B. PC, Lesen, Schreiben …)
  • Visueller Stress verursacht durch länger anhaltende unnatürliche Nahtätigkeiten

 

Beschwerden die im Zusammenhang mit Astigmatismus auftreten

  • Verschwommenes Sehen in allen Entfernungen
  • Kopfschmerzen
  • Augenermüdung

 

Mögliche Vorgehensweisen bei Astigmatismus

  • Brille oder Kontaktlinsen
  • Laseroperation (oder anderer chirurgischer Eingriff)

 

Zurück zum optometrischen “Lexikon”

© COVD.org